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Social Media für Events: 5 Tipps für mehr Reichweite und Teilnehmende

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Social Media ist heute ein zentraler Bestandteil im Event-Marketing. Plattformen wie Instagram, LinkedIn oder Facebook helfen dabei, Events sichtbar zu machen, Teilnehmende zu gewinnen und die Reichweite gezielt zu steigern.

 

Warum ist Social Media für Events wichtig?

Mit Social Media kannst du Events genau dort sichtbar machen, wo sich deine Zielgruppe täglich bewegt. Du teilst Inhalte schnell, einfach und direkt. So entsteht Reichweite ganz organisch.

Gleichzeitig bringt Social Media dein Event näher zu den Menschen. Du bindest deine Gäste früh ein, weckst Vorfreude und baust schon vor dem Event eine Verbindung auf.

 

Wie nutzt du Social Media für dein Event?

Nutze Social Media gezielt, um Aufmerksamkeit zu schaffen, Reichweite aufzubauen und neue Gäste zu gewinnen. Wichtig ist, dass du die Plattformen wählst, welche zu deiner Zielgruppe passen.

Das Potenzial ist gross: Laut DataReportal gab es in der Schweiz im Oktober 2025 rund 7,27 Millionen Social-Media-Nutzeridentitäten. Das entspricht 81 % der Gesamtbevölkerung. Damit erreichst du viele potenzielle Gäste und kannst mit ihnen in Kontakt treten und dein Event sichtbar machen.

 

5 Tipps für erfolgreiche Event-Kommunikation auf Social Media

 

1. Wähle die richtigen Social Media Plattformen

Nicht jede Plattform passt zu jedem Event. Überlege dir deshalb zuerst, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und welche Inhalte du teilen möchtest.

Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Kanäle:

  • LinkedIn
    Ideal für Business-Events, Fachveranstaltungen und B2B-Zielgruppen. Perfekt für Speaker-Ankündigungen und Networking.

  • Facebook
    Gut geeignet für Eventseiten, Community-Aufbau und breite Zielgruppen. Besonders nützlich für Einladungen und Updates.

  • Instagram
    Perfekt für visuelle Inhalte wie Bilder, Reels oder Stories. Eignet sich für emotionale Einblicke und Event-Stimmung.

  • TikTok
    Für kreative, kurze Videos und eine junge Zielgruppe. Ideal für Reichweite und Aufmerksamkeit. TikTok gehört bei Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren zu den beliebtesten Apps.

  • Snapchat
    Für spontane, kurzlebige Inhalte – vor allem für eine junge Zielgruppe. Das Durchschnittsalter liegt laut IGEM-Digimonitor 2025 in der Schweiz bei 25 Jahren. 

  • YouTube
    Optimal für längere Videos, Event-Trailer oder Recaps. Eignet sich gut für nachhaltigen Content.

  • Pinterest
    Interessant für visuelle Inspiration, insbesondere bei Lifestyle-, Design- oder Produkt-Events.

  • X (ehemals Twitter)
    Für schnelle Updates, Live-Kommunikation und kurze Nachrichten während des Events.

 

2. Setze auf einen klaren Event-Hashtag

Ein guter Event-Hashtag macht dein Event auf Social Media sichtbar und bündelt alle Beiträge an einem Ort. Er hilft deinen Gästen, Inhalte schneller zu finden, zu teilen und selbst aktiv zu werden.

Hashtags sind auch 2026 noch relevant. Sie funktionieren aber weniger als Reichweiten-Booster, sondern helfen den Plattformen, Inhalte richtig einzuordnen. Darum gilt: Setze lieber wenige, passende Hashtags ein statt viele allgemeine.

Achte darauf, dass dein Event-Hashtag:

  • kurz und einprägsam ist

  • klar zu deinem Event passt

  • einfach zu schreiben ist

  • keine Sonderzeichen enthält

  • auf allen Kanälen gleich verwendet wird 

Nutze deinen Hashtag konsequent vor, während und nach dem Event. Platziere ihn auf der Microsite, in E-Mails, auf Social Media und in gedruckten Materialien.

Mach den Hashtag auch am Event sichtbar, zum Beispiel auf Screens, Präsentationen oder Handouts. So bindest du deine Gäste aktiv ein und erhöhst die Sichtbarkeit deines Events.

 

3. Binde relevante Personen aktiv ein

Nutze die Reichweite von Menschen, die bereits mit deinem Event verbunden sind.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Referierende

  • Partnerunternehmen

  • Sponsorinnen und Sponsoren

  • Gäste

Ermutige sie, Inhalte zu teilen und deinen Event-Hashtag zu verwenden. So entsteht zusätzliche Sichtbarkeit ganz ohne zusätzlichen Aufwand.

 

4. Nutze bezahlte Werbung gezielt

Mit Social Media Ads sprichst du deine Zielgruppe sehr gezielt an. Du bestimmst, wer deine Werbung sieht, und kannst dein Event genau dort sichtbar machen, wo es relevant ist.

Das sind die Vorteile:

  • du erreichst Menschen nach Interessen, Standort oder demografischen Merkmalen

  • du baust schnell Reichweite auf

  • du misst direkt, welche Anzeigen funktionieren

Schon mit kleinen Budgets kannst du dein Event gezielt bewerben und neue Gäste gewinnen.

 

5. Plane Inhalte vor, während und nach dem Event

Social Media wirkt am besten, wenn du nicht nur einmal postest, sondern dein Event über die ganze Reise begleitest. Plane deshalb Inhalte für jede Phase.

  • Vor dem Event
    Wecke Vorfreude. Teile Programmpunkte, stelle Referierende vor, gib Einblicke hinter die Kulissen und erinnere an die Anmeldung.

  • Während des Events
    Zeige live, was passiert. Teile Impressionen, kurze Videos, Zitate, Highlights und Reaktionen deiner Gäste.

  • Nach dem Event

    Halte die Wirkung aufrecht. Teile Recaps, Fotos, Learnings oder kurze Videos. Bedanke dich bei deinen Gästen und mache Lust auf das nächste Event.

So bleibt dein Event über den ganzen Zeitraum sichtbar und wirkt auch nach dem Veranstaltungstag weiter.

 

Fazit

Social Media hilft dir, dein Event sichtbar zu machen und die richtige Zielgruppe zu erreichen. Wähle die passenden Plattformen, nutze einen klaren Hashtag, teile relevante Inhalte und setze Werbung gezielt ein. Wichtig ist, dass du über alle Kanäle hinweg klar und konsistent kommunizierst. So baust du Reichweite auf, stärkst die Verbindung zu deinen Gästen und sorgst dafür, dass dein Event in Erinnerung bleibt.